• Alexander Eder, der Chef

Alexander Eder (44) ist Geschäftsführer der Eder GmbH in Wetterfeld.

Er hat das Familienunternehmen zu dem entwickelt, was es heute ist: Ein kundenorientierter Betrieb für intelligente Gebäudetechnik und ein modern ausgestattetes metallverarbeitendes Unternehmen für individuelle Ansprüche von Firmenkunden und Bauherren.

Der leidenschaftliche Unternehmer trat nicht ganz genau in die respektablen Fußstapfen seines Vaters, sondern fand neue Wege, persönlich, wirtschaftlich und unternehmerisch.

Der leidenschaftliche Unternehmer trat nicht ganz genau in die respektablen Fußstapfen seines Vaters, sondern fand neue Wege, persönlich, wirtschaftlich und unternehmerisch.

Der Geruch von Feuer und Eisen durchzog Kindheit und Jugend Eders. Fasziniert von der Arbeit und vom Material war bald klar: Er würde den Betrieb einmal übernehmen.

Während die Familie Eder über viele Jahrhunderte hinweg die Dorfschmiede in Wetterfeld bei Roding betrieb, entscheid sich Alexander Eder nach der Realschule für einen anderen Weg. Er wurde Heizungsbauer.

1995 legte Alexander Eder mit 22 Jahren die Meisterprüfungen als Heizungs- und Lüftungs- sowie Gas- und Wasser-Installateur ab.

Der moderne Heizungsbau erforderte eine völlig andere Betriebsführung als die Schlosserei, die der Vater betrieb. Im Installationsbetrieb war der Kontakt zum Kunden zentral und wesentlich intensiver als in der Schlosserei. Das einmal geschmiedete Balkongeländer kam Jahrzehntelang ohne große Wartung aus. Die Arbeitsschritte und Wartungsprozesse im Installationsbetrieb waren wesentlich komplexer.

Alexander Eder zog die Konsequenzen. Im Jahr 2000 hatte er sich mit einem neuen Betrieb für Gebäudetechnik in einer Scheune, 300 Meter vom elterlichen Anwesen entfernt, selbständig gemacht. Vier Mitarbeiter hatte er mitgenommen. Das Geschäft florierte, besonders bis zur Euroumstellung. Die neue Währung verunsicherte, Investitionen in Immobilien boomten.

Anfang der 2000er Jahre kamen die ersten Photovoltaikanlagen. Eder war jung und aufgeschlossen. Er arbeitete sich erfolgreich in die neue Technik ein. Während der Junior die Beine in die Hände nahm und die Zukunft seines Betriebs gestaltete, brauchte der kritische Vater etwas Zeit, bis der den unternehmerischen Fähigkeiten des Sohnes vertraute. Voller Anerkennung überschrieb der Vater dem Sohn 2006 einen Bauplatz am Stammsitz der Familie. Dorthin sollte der Edersche Familienbetrieb expandieren.

Eder wollte in Wetterfeld bleiben. Das Erbe der Großväter an der Thierlsteiner Straße sollte erhalten bleiben. Vater und Sohn wirtschafteten ab 2012 wieder gemeinsam. Der Vater betrieb die Bauschlosserei noch dort, wo seit Jahrhunderten die Dorfschmiede stand, an der Nordseite der B85 Richtung Pösing. Der Sohn erschloss mit einem neuen Heizungsbetrieb, der inzwischen auf zwölf Mitarbeiter angewachsen war, den südlichen Teil des Firmenareals auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die neue Halle bot 600 Quadratmeter Lagerplatz für Material der Heizungs- und Lüftungsinstallation.

2010 wurde das neue Betriebsgebäude für die Bauschlosserei fertig gestellt.

2012 übernahm Alexander Eder den Schlossereibetrieb des Vaters, gründete die Eder Metall GmbH und wurde Geschäftsführer.

Im April 2017 feierte die Eder GmbH mit dem ersten Spatenstich für eine weitere Halle an der Thierlsteiner Straße den Beginn einer neuen Ära in der Unternehmensgeschichte. Der metallverarbeitende Handwerksbetrieb wandelt sich zum Industriebetrieb. Digital gesteuerte Maschinen erlauben dort jetzt die sehr präzise individuelle Fertigung. Der Rodinger Bürgermeister und stellvertretende Chamer Landrat Franz Reichold ist beeindruckt: „Du bist ein Unternehmer, der etwas unternimmt und sich was traut“, sagte er über Alexander Eder.

Hier antwortet Ihnen der Chef persönlich.

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